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Das Stefan Heidtmann Projekt gastierte am Dienstag
beim Bogarts Jazz im Ursprung. Damit ist Organisator Burkhard
Struck geglückt, einen weiteren Topact der nationalen
Jazzszene nach Rostock zu lotsen.
Auf der Bühne stand aber nur die Minimalbesetzung der
Band. Bassist Dieter Manderscheid, Pianist Stefan Heidtmann
und Gerd Dudek am Saxofon. Die Musiker stellten ihr zuletzt
erschienenes Meisterwerk „Hay Que Salir Adelante“
dem Rostocker Publikum vor. Die Musikstücke werden mitunter
in aztekischer Sprache betitelt, aber auch deutsche Namen
wie „Dunst“ sind zu finden. Dabei ist die Musik
selber keine leichte Kost. Die Eigenkompositionen sind in
typischer europäischer Klangarchitektur aufgebaut, in
der Improvisation und Individualität ihren Platz finden.
Seit Anfang der 90er Jahre ist ‚Stefan Heidtmann dem
Jazz verfallen. Davor absolvierte er sein Klavierstudium,
Richtung Klassik.
Für den kommenden Bogarts Jazz am 2. November hat sich
die Band „Changes“ angesagt. Die fünf Musiker
haben in ihrem Repertoire hitverdächtige Melodien zum
packenden Afro-Cuban-Groove, kraftvolle Bluestitel und sanften
Bossa und sogar entspannt swingende Stücke und Hip Hop-Nummern.
Im Dezember hat der Bogarts Jazz gleich mehrere Künstler
am Start. Zum Einen bei der „Weihnachtlichen Jam Session“
am 7. Dezember im Ursprung und „Barbara Dennerlein“
am 10. Dezember in der Nikolaikirche. Die Konzerte beginnen
jeweils um 20.00 Uhr.
Marko Luptscho – Ostseezeitung, 7.10.2004
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