Bereits zum fünften Mal bietet das Altstadtjazz-Festival für Freunde guter Musik Jazz in reicher Vielfalt.
Zwischen Warnow und Nikolaikirche gibt es am 12. Mai 2007 von 21.00 bis 1.00 Uhr wieder zahlreiche interessante Konzerte zu erleben.
Ganz unterschiedliche Besetzungen, mit dem Schwerpunkt "zeitgenössischer europäischer Jazz", sind zu Gast in den kleinen und größeren Spielorten der Östlichen Altstadt.



Lateralmusic, ein Name, der ein wenig bemüht, fast schwerfällig scheint. Der Blick ins Lexikon verrät: "Lateral = Laut, bei dem die Luft seitlich den Mund verlässt", oder einfach nur "seitlich". Tatsächlich spielt die Berliner Band um Sängerin Nadja Dehn Musik, die sich aus verschiedenen Seiten und Stilen anderer Länder formt. Da treffen Strukturen des Jazz und Pop und ganz viele aus Brasilien auf diverse lateinamerikanische und afrikanische Rhythmen. Doch erst in Verbindung mit Dehns träumerischer Stimme erhält die gefühlvolle - gänzlich akustisch gespielte - "Lateralmusic" den besonderen, den lebhaften Ausdruck. Mühelos changiert der ausdrucksstarke Gesang zwischen Singer/Songwritertum à la Tori Amos und der sanften Leichtigkeit brasilianischer Diven der Bossa-Nova-Ära. Zwar sind Lateralmusic ein Bandprojekt mit hervorragenden Instrumentalisten, die gemeinsam an den Stücken arbeiten, aber ohne diese Sängerin würde die Musik eine entscheidende Portion Individualität vermissen lassen. Vielleicht sollte die Gruppe noch einmal über den Namen nachdenken, denn er vermittelt nicht die Leichtigkeit ihrer Musik.
( Olaf Maikopf, Jazz thing 60 )
Nadja Dehn - Gesang
Gregor Zimball - Gitarre
Thomas Koch - Bass
Beni Reimann - Schlagzeug


Das Quartett "For Free Hands" nannte sich ursprünglich "4 Free Hands" - damals noch ein Duo. Inzwischen hat das Bandkonzept in zweifacher Hinsicht eine Erweiterung erfahren: inhaltlich-thematisch und in Form einer Besetzungsergänzung um Drums und Saxophon.
Musiker aus
Berlin, Sofia, Athen und New York: Die Herkunft der Mitglieder bestimmt die Musik und die Formation. Ethno, Jazz, Grooves - eine fantstische Symbiose mit jeder Menge Reiz und Spannung.
Zahlreiche Festivals haben diese Band zu einem Stück europäischer Jazz-Szene werden lassen.
Andreas Brunn (Deutschland) - 7 saitige Akustikgitarre, E-Gitarre
Vladimir Karparov (Bulgarien) - Sopran- & Tenorsaxophon
Dimitris Christides (Griechenland) - Schlagzeug, Percussion
Jonathan Robinson (USA) - Kontrabass / E-Bass

Donnerstag Morgen,
10:30 Uhr, Be Bop Bar
Berlin-Kreuzberg.
Drei übernächtigte Musiker treffen sich zu ihrem musikalischen Frühstück.
Nur Tenor Sax, Bass und Drums.
Rhythmen und melodische Linien verdichten sich allmählich zu einem organischen Frequenz-gewebe.
Angetrieben vom Staubsauger der Clubbetreiberin, erschaffen die drei Stimmen einen nach Cafè duftenden, morgendlich frischen Sound,
mit allen dynamischen Schattierungen.
Gefühlvolle Balladen, intelligente Eigenkompositionen, avantgardistisches, ein vielfarbiges, vitaminreiches Frühstück,
ganz ohne harmonische Geschmacksverstärker, nach dem man gestärkt und inspiriert seinen Tag fortsetzt!
Auch abends nicht ohne erhebliche Auswirkungen!!
Dirk Engelhardt - Saxofon
Robin Draganicz - Bass
Christoph Schlemmer - Schlagzeug, Perkussion


MusicMusicMusic gelten in Schweden als eine der energiegeladensten modernen Jazzformationen. Experimentier- und Spielfreude zeichnen das Jazztrio aus. Zum Programm gehören klassische Jazzstücke, aber auch zunehmend Eigenkompositionen des Pianisten Fabian Kallerdahl, der 2006 mit dem Künstlerpreis "Jazz in Schweden" für sein kompositorisches Schaffen ausgezeichnet wurde.
Bekannt und beliebt ist das Trio für seine erfrischende Respektlosigkeit und die humoristischen Einlagen sowie die starke Bühnenpräsenz. Und das nicht nur in Schweden. Tourneen führten die jungen Skandinavier durch Nordeuropa, Südafrika und Japan.
Fabian Kallerdahl - Klavier
Michael Edlund - Schlagzeug
Josef Kallerdahl - Bass

Ein Unbekannter in Sachen Jazz ist er nicht, der Bielefelder Jazzgitarrist Ansgar Specht, sondern ein musikalischer Grenzgänger zwischen Jazz, NuJazz und Lounge.
Im Juni 2006 releaste er seine 4. Solo-CD "On the Move". Eine aufregende Melange aus Drum'n Bass, NuJazz, etwas Easy Listening, Jazzgitarren; Flügelhorn
und Trumpet-Sounds bestimmen das akustische Bild. Klangliche Vielfalt ist also garantiert. Er gibt eben keine Ruhe und komponiert, produziert und performed.
Durch seine langjährige Spielpraxis ist es ihm gelungen, so etwas wie einen eigenen Sound zu kreieren. Trotzdem scheut er sich nicht, kleine Motive von George Benson, Pat Martino, Birelli Lagrene oder Adam Rogers in seinen Soli zu verwenden. Als Hommage an die ganz großen Könner dieses Instrumentes.
Toshie Seo - Keyboards Norbert Wilke - Schlagzeug
Axel Senge - Saxofon
Reinhard Glowazke - Bass
Ansgar Specht - Gitarre


Eine junge Band mit Musikern aus Neustrelitz und Berlin mit frischer Musik zwischen Jazz und Rock.
Christoph Barz - Posaune • Stefan Jaenicke - Gitarre,
Gesang • Gisele Oldorff - Gesang • Paul Eisenach -
Gitarre, Gesang • Leo Eisenach - Bass • Janosch
Pangritz - Schlagzeug

Presse-Info von Ulrich Steinmetzger:
Mal klingt dieses kleine Orchester nach Popsongs, mal nach imaginärer Folklore, mal nach Brecht und Weill, mal nach Vaudeville, Varieté, Tango, Polka, Klezmer oder den Hochzeitszeremonien des Balkans. Immer behält es seinen urbanen Groove und meistens seine Untertöne von sehr modernen Piraten-Shantys. Wer will, wird Spurenelemente finden von Ornette Coleman, Sonny Rollins und Albert Ayler bis zu Frank Zappa, Tom Waits und Tori Amos. Tatsächlich ist das Freibeutermusik, die ihre Netze auswirft. Auch über den Zuhörer, der viel zu schnell von der überbordenden Emotionalität gefangen ist, um lange diesen rasant verwirbelten Stilmix rational dechiffrieren zu wollen.
Almut Schlichting - Saxofon
Anke Jochmaring -
Gesang
Steffen Faul - Trompete
Tobias Dettbarn -
Bassklarinette
Sven Hinse - Kontrabass
Rudi
Fischerlehner - Schlagzeug
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